Schweiz: Einführung von Kautionspflichten für Entsendebetriebe
16.01.2012
Deutsche Betriebe, die Mitarbeiter in die Schweiz entsenden, müssen einplanen, dass sie in zahlreichen Branchen vor Beginn des Einsatzes Kautionen hinterlegen müssen.
Derzeit gelten Kautionspflichten in folgenden Branchen:
- Gerüstbau (gesamte Schweiz)
- Maler- und Gipser (Kantone Zürich (ausser Stadt Zürich), Bern, Luzern, Uri,
Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Solothurn, Schaffhausen, beide
Appenzell, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau und Jura,
ab 01.12.2011: auch Kanton Tessin)
- Gebäudetechnik (gesamte Schweiz, ausser Kantone Genf, Waadt, Wallis)
- Isoliergewerbe (gesamte Schweiz, ausser Kantone Genf, Waadt, Wallis)
- Ausbaugewerbe (Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn)
- Plattenleger (Kantone Bern, Tessin, Zürich, Glarus, Luzern, Nidwalden,
Obwalden, Solothurn, Schwyz, Uri, Zug sowie im Bezirk Baden des Kantons
Aargau)
- Dach- und Wand (ab 01.12.2011 in der gesamten Schweiz, ausser Kantone
Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Genf, Waadt und Wallis)
Die Höhe der zu hinterlegenden Kaution ist je nach Branche unterschiedlich. Die Abwicklung der Kaution erfolgt über die Zentrale Kautions-Verwaltungsstelle Schweiz (ZKVS). Die Entsendebetriebe erhalten von der ZKVS ein Aufforderungsschreiben, die Kaution zu hinterlegen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.zkvs.ch.
Handelskammer Deutschland-Schweiz, Dr. Marion Hohmann-Viol, Tödistrasse 60, CH-8002 Zürich,
+41 (0)44 283 61 61, auskunft@handelskammer-d-ch.ch



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