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Grenzübertritt Schweiz > Deutschland

Die Handelskammer Deutschland-Schweiz bemüht sich, auf dieser Website die aktuellsten Informationen zur Lage in Deutschland und in der Schweiz zu veröffentlichen. Trotz grösstmöglicher Sorgfalt übernimmt die Handelskammer D-CH keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben. Bei Fragen und Anmerkungen: auskunft@handelskammer-d-ch.ch

Bundesministerium für Gesundheit: Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung (DEA)

Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung der Daten von Reisenden mit sog. Aussteigekarten ersetzt. Diese ist nach den am 8. November 2020 in Kraft getretenen Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit von allen Reisenden auszufüllen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben und die nicht unter einen der ausgewiesenen Ausnahmetatbestände fallen. Die Pflicht zur Nutzung der digitalen Einreiseanmeldung beginnt am 8. November 2020 um 18 Uhr, die Anwendung ist über die Website www.einreiseanmeldung.de erreichbar.

Mehr Informationen

Häufig gestellte Fragen zu Grenzkontrollen und der Einreise nach Deutschland

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Grenzkontrollen und der Einreise nach Deutschland finden Sie in den FAQ auf der Webseite der Bundespolizei

22. Oktober 2020: Ausweitung der Reisewarnung auf die ganze Schweiz ab dem 24. Oktober 2020

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Seit Mitte Juni nehmen die Corona-Neuinfektionen in der Schweiz wieder zu. Besonders betroffen sind seit einiger Zeit die Kantone Genf und Waadt (Vaud) und nun auch die Kantone Schwyz, Jura, Nidwalden, Fribourg, Uri, Zürich, Neuchâtel und Zug. In diesen Kantonen überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100’000 EinwohnerInnen auf sieben Tage, weshalb sie zu Risikogebieten eingestuft wurden. Ab dem 24. Oktober 2020 gilt dies für die ganze Schweiz. Daraus resultiert bei Einreise nach Deutschland ein verpflichtender kostenloser COVID-19-PCR-Test sowie ggf. eine Quarantäneverpflichtung.
Die aktuelle Lage findet sich beim Bundesamt für Gesundheit.

Für die konkrete Umsetzung der Regeln sind die einzelnen Bundesländer zuständig. Im Bundesland Baden-Württemberg gelten zum Beispiel folgende Ausnahmen (die vollständige Information finden Sie hier):

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, das in diesem Zeitraum Risikogebiet war oder noch ist, unterliegen der QuarantänepflichtCorona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung (PDF)

Ausnahmen sind insbesondere vorgesehen für

  • Einreisen nach Baden-Württemberg aus Grenzregionen für weniger als 24 Stunden (namentlich: in Österreich das Land Vorarlberg, im Fürstentum Liechtenstein das gesamte Staatsgebiet, in der Schweiz die Kantone Appenzell, Aargau, Basel, Basel-Landschaft, Jura, Schaffhausen, Solothurn, Sankt Gallen, Thurgau und Zürich, in Frankreich die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin),
  • den grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Güterverkehr,
  • beruflich notwendige Einreisen aus dem Risikogebiet (zum Beispiel Berufspendler, Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Werkleistungs- sowie Dienstleistungserbringer),
  • für notwendige medizinische Behandlungen
  • sowie für Personen, die sich nur kurzzeitig (weniger als 48 Stunden) im Risikogebiet aufgehalten haben (Auspendler).
  • Auch Beschäftigte, die unaufschiebbar beruflich veranlasst in das Risikogebiet einreisen müssen, beispielsweise Montagearbeiter, müssen nach der Wiedereinreise nicht in Quarantäne.
  • Insbesondere Berufs- und Bildungspendler sind daher von Vorneherein von der Quarantänepflicht ausgenommen.
  • Auch Verheiratete oder Partner einer festen Beziehung sind von der Quarantänepflicht befreit.
  • Darüber entfällt  die häusliche Quarantäne durch die Vorlage eines negativen Testergebnisses (nicht älter als 48 Stunden).

Das Ministerium für Soziales und Integration appelliert an die Menschen, den Infektionsschutz sehr ernst zu nehmen und sich im Sinne des Infektionsschutzes freiwillig zu beschränken. Nicht alles was erlaubt ist, ist empfehlenswert. Die Eindämmung der Pandemie ist eine Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn alle im wahrsten Sinne des Wortes «grenzüberschreitend» zusammenhalten.

Quelle: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

 

Für die Einreise in andere Bundesländer konsultieren Sie bitte die entsprechenden Seiten der jeweiligen Bundesländer.

Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland

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